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Highlight 336
Ausgabe vom 14. November 2006
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erde in einer Bildermappe


Gesamte Erde, Ausbruch des Ätna, Ozonloch (Antarktis), Aurora australis
El Niño (Warmwasserströmung), Windgeschwindigkeiten (Radarbild)
Bild: NASA/DLR/RPIF

Die Erde ist der größte der vier "terrestrischen" Planeten, die überwiegend aus Gestein bestehen; die anderen vier Planeten in unserem Sonnensystem sind die wesentlich größeren Gasriesen. Vom Weltraum aus können wir die Erde als Ganzes beobachten. Mit Hilfe empfindlicher Instrumente können wir einen Einblick in das empfindliche Gleichgewicht zwischen Wasser, Luft, Land und Leben gewinnen.

Zur Lithosphäre der Erde zählen die kontinentale und ozeanische Kruste sowie der äußerst starre Mantel. Sie ist in riesige Platten unterteilt, die sich ständig bewegen (Plattentektonik). Dort, wo diese Platten sich aneinander reiben, entstehen Erdbeben oder es türmen sich Bergketten auf. Die Weltmeere bedecken fast 70 Prozent der Erdoberfläche und sind durchschnittlich etwa vier Kilometer tief.

Das irdische Wetter ist zum großen Teil auf das Vorhandensein und die Verteilung von Wasserdampf in der Atmosphäre zurückzuführen. In Oberflächennähe umschließt uns ein Luftozean, der sich zu 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff und zu einem Prozent aus anderen Bestandteilen zusammensetzt.

Diese Atmosphäre beeinflusst sowohl das langfristige Klima und als auch das kurzfristige lokale Wetter auf der Erde und wehrt fast die gesamte schädliche Strahlung der Sonne ab. Weiterhin schützt sie uns vor kleinen Meteoroiden, von denen die meisten als Meteore verglühen. Nur wenige von ihnen sind groß genug, um bis zur Oberfläche zu gelangen, wo sie als Meteorite gefunden werden können.

Die schnelle Rotation unseres Planeten und sein Kern aus flüssigem Nickeleisen verleihen ihm ein Magnetfeld, das durch den Sonnenwind tropfenförmig verzerrt wird. (Der Sonnenwind ist ein ständiger Strom elektrisch geladener Partikel, der von der Sonne ausgeht.) Elektrisch geladene Sonnenwindpartikel, die durch das Magnetfeld der Erde eingefangen werden, stoßen über den magnetischen Polen mit den Luftmolekülen unseres Planeten zusammen, wodurch die Luftmoleküle zu glühen beginnen. Diese Erscheinung nennt man Nord- oder Südlicht (Aurora borealis bzw. Aurora australis).

Das gezeigte Bild ist Teil der 20 Blätter umfassenden Mappe "Unser Sonnensystem".

Links:
Das Bild in der Originalgröße (2004x1326 Pixel, JPG, 741 kB)
Downloadseite der gesamten Bildermappe
Weitere Informationen auf der RPIF Überblicksseite

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Autor: Wilfried Tost WWW-Bearbeiter: Wilfried Tost
URL dieser Seite: http://solarsystem.dlr.de/HofW/nr/336/index.shtml

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