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Highlight 340
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Ausgabe vom 19. Dezember 2006
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Meteore und Meteoriten in einer Bildermappe
Sternschnuppen, Meteore, sowie Feuerkugeln und Boliden sind Ausdrücke für die mehr oder weniger hellen Leuchterscheinungen, die wir sehen, wenn ein Brocken interplanetarer Materie beim Sturz durch die (Erd)-Atmosphäre zu leuchten beginnt. Befinden sich diese Objekte noch im Weltraum, werden sie als Meteoroiden bezeichnet. Die Leuchterscheinung in der Atmosphäre wird Meteor genannt. Meteorite hingegen sind Bruchstücke des ursprünglichen Meteoroiden, die den Sturz durch die Atmosphäre überstehen und in Museen und Sammlungen zu bewundern sind. In jeder Nacht sind gewöhnlich mehrere Meteore pro Stunde zu sehen. Manchmal steigt ihre Zahl dramatisch an; dann geht ein so genannter Meteorschauer nieder, wenn die Erde durch einen Schweif aus Staub und Trümmern hindurch fliegt, den ein Komet auf einer früheren Passage hier hinterlassen hat. Diese Meteorschauer werden meist nach den Sternbildern benannt, in denen sie ihren Ausgangspunkt haben. Einige der bekanntesten Meteorschwärme mit den dazugehörigen erzeugenden Kometen sind: Perseiden (Swift-Tuttle), Leoniden (Tempel-Tuttle), Aquariden (Halley), Orioniden (Halley) und Tauriden (Encke). Der in den Meteorschwärmen enthaltene Kometenstaub verglüht für gewöhnlich in der Atmosphäre, bevor er den Boden erreicht. Die meisten Meteoriten, die auf der Oberfläche gefunden werden, sind nicht größer als normale Steine. Sie lassen sich um Wesentlichen in drei Arten unterteilen: Eisen-, Stein- und Stein-Eisen-Meteoriten. Die meisten Meteorite bestehen zwar aus Gestein, aber die Eisenmeteoriten lassen sich u.a. aufgrund ihres Gewichts leichter von normalem Gestein unterscheiden und sind deshalb leichter zu finden. Bisher wurden mehr als 30.000 Meteorite auf der Erde gefunden. Etwa je drei Dutzend seltene Exemplare stammen vom Mond und vom Mars. Sie wurden dort durch den gewaltigen Einschlag eines größeren Körpers aus der Oberfläche herausgeschlagen und haben von dort einen langen Weg durch den Weltraum bis zur Erde zurückgelegt. Im Jahr 2005 fand der Mars-Rover Opportunity sogar einen Eisenmeteoriten auf dem Mars. Zudem wurde in den vom Mars übermittelten Bilddaten auch eine Meteorspur in der Marsatmosphäre identifiziert. Das gezeigte Bild ist Teil der 20 Blätter umfassenden Mappe "Unser Sonnensystem".
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Weitere Highlights der Woche zum Thema Kleine Körper Autor: Wilfried Tost WWW-Bearbeiter: Wilfried Tost URL dieser Seite: http://solarsystem.dlr.de/HofW/nr/340/index.shtml |
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